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Nur einer der Tenöre ...

Weihnachtsoratorium


So. 15. Dezember
um 17:00 findet ein Chor- und Orchesterkonzert in der Propsteikirche Niedermarsberg statt, mit Vokalensemble der Kantorei Marsberg, Evangelischer Kirchenchor, der Kammerchor, mehrere Solisten und Orchester.

Romantisches Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns, unter musikalischer Leitung von Torsten Seidemann und Marcel Eliasch.

Romantisches Weihnachtsoratorium in Marsberg

Marsberg. In einem Chor- und Orchesterkonzert am Sonntag, dem 15. Dezember, gelangt um 17 Uhr in der Propsteikirche „St. Magnus“ als Hauptwerk des Weihnachtsoratoriums „Oratorio de Noel“ von Camille Saint-Saëns für fünf Solostimmen, Chor, Harfe, Orgel und Streichorchester zur Aufführung. C. Saint-Saëns wirkte als Pianist, Organist und Komponist der französischen Romantik. Er wurde vor allem durch „Karneval der Tiere“ bekannt. Sein Weihnachtsoratorium wurde 1869 in Paris uraufgeführt. Als weiteres Chorwerk erklingt von César Franck die Vertonung des 150. Psalms aus dem Jahre 1884 im Arrangement für Chor, Harfe, Orgel und Streicher. C. Franck war ein französischer Komponist und Organist. Er gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der Romantik. Eines seiner bekanntesten Werke ist die Vertonung des Hymnus „Panis angelicus“.

Zum weihnachtlichen Tenor des Konzertes passend steht ein „Magnificat“- Lobgesang der Maria des ungarisch-deutschen Komponisten Zolt Gárdonyi auf dem Programm. Diese Vertonung entstand 1997 in der Fassung für Mezzosopran und Streicher. Ihr liegen ausgewählte Verse aus dem Evangelium nach Lukas 1 zugrunde.

Als Orchesterwerk steht von Edward Grieg die bekannte Suite im alten Stil „Aus Holbergs Zeit“ op. 40, komponiert 1884 für Streichorchester auf dem Programm. E. Grieg war ein norwegischer Pianist und Komponist. Bekannt wurde er vor allem durch die Musik zu „Peer Gynt“ mit dem unverkennbaren Satz „Morgenstimmung“.

Die Marsberger Chorgemeinschaften Vokalensemble der Kantorei unter der Leitung von Marcel Eliasch, der Kammerchor und der Chor der Evangelischen Kirchengemeinde unter der Leitung von Torsten Seidemann bilden einen gemeinsamen Chor. Aus den Reihen der Hochschule für Musik Detmold kommen die mitwirkenden Vokalsolisten Carolin Franke, Sopran, Darya Motebassem, Mezzosopran, Clara Kreuzkamp, Alt, Jonathan Dräger, Tenor, und Telmo Mazurek, Bass, sowie die Harfenistin Lea Maria Löffler und der Konzertorganist Stephan Wenzel.

Zu diesem Konzert wurde das Orchester „La Rejouissance“ aus Detmold mit Gregor van den Boom als Konzertmeister verpflichtet. Es besteht aus Berufsmusikern der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford und weiteren Musikern aus dem lippischen Raum.

Die musikalische Leitung des Konzertes haben Torsten Seidemann und Marcel Eliasch.

Karten gibt es bei Laguna-Reisen, Hauptstraße 37 in Marsberg, Tel. 02992 988152 und an der Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginn.


Gemeinsames Singen macht Freude

Vierzig Jahre Kammerchor Marsberg

Der Kammerchor Marsberg. Vor einundvierzig Jahren fanden fünf musikbegeisterte Frauen und Männer zueinander. Sie bildeten einen Singe- und Instrumental-Kreis, der sich regelmäßig in den privaten Räumen eines Wohnhauses in Marsberg-Ösdorf zum gemeinsamen Musizieren traf. Ein Musiklehrer des Marsberger Gymnasiums kam etwas später dazu. Als die Kinder dieser Musikfreunde altersgerecht das Gymnasium besuchten, fügte es sich, dass der betreffende engagierte Musiklehrer des Gymnasiums für alle älteren Schüler und deren Eltern sowie für ehemalige Schüler eine Chorgemeinschaft anbot, die sich einmal wöchentlich im Musikraum des Gymnasiums zum gemeinsamen Singen traf. Die Musizierenden des ehemaligen Singe- und Instrumental-Kreises leisteten in dieser neuen Chorgemeinschaft außer dem Dirigenten und weiteren qualifizierten Musikfreunden einen wertvollen niveau-fördernden Beitrag. Die neu gegründete Chorgemeinschaft nannte sich während der ersten Jahre „Kleiner Chor“, danach (auf Anraten und Drängen eines externen Musikfreundes) „Kammerchor Marsberg“. Drei Gründungsmitglieder des vormaligen Singe- und Instrumental-Kreises, nämlich zwei Sängerinnen und ein Sänger, singen gegenwärtig noch im Kammerchor Marsberg mit. Und einige weitere „Altgediente“ aus den ersten Jahren des „Kleinen Chores“ sind außer bereicherndem „Nachwuchs“ ebenfalls noch fröhlich mit dabei.

Der „Kleine Chor“ bzw. der „Kammerchor Marsberg“ kann von Beginn an bis heute glücklicher Weise lückenlos auf die Chorleitung engagierter qualifizierter Dirigenten zurückblicken, ebenso und folgerichtig passend dazu auf schöne anspruchsvolle Konzerte, und zwar sowohl auf reine Chor- wie auch auf Chor- und Orchester-Konzerte.

Der Kammerchor Marsberg pflegt den Kontakt und die gelegentliche Kooperation mit anderen Chören, zum Beispiel mit dem Marsberger Evangelischen Kirchenchor, der Kantorei Bad Driburg und der Kantorei Bad Lippspringe, neuerdings auch mit dem Vokalensemble der Kantorei Marsberg. Der Kammerchor arbeitet in Chor- und Orchesterkonzerten mit erfolgreichen Orchestern zusammen, zum Beispiel mit dem Bohemia Sinfonieorchester Prag.

Aufgrund seiner bisherigen erfolgreichen Konzerte kann der Kammerchor Marsberg inzwischen auf ein reichhaltiges Repertoire von ihm gesungener Choralgesänge zurückgreifen, unter anderem auf die Choräle aus dem Weihnachts-Oratorium, der Johannes-Passion und der Messe in h-Moll von Johann Sebastian Bach, auf die Choräle aus der Theresienmesse von Joseph Haydn, auf die Choräle aus der Krönungsmesse und dem Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart, auf die Choräle aus „Missa in Jazz“ von Peter Schindler, auf Lieder von Friedrich Wilhelm Zachow, Josef Gabriel Rheinberger, Anton Bruckner, Hugo Distler und anderen.

„Gemeinsames Singen macht Freude, dient der Gesundheit und schafft Freundschaften!“ In diesem Sinne trifft sich der Kammerchor Marsberg einmal wöchentlich zur gemeinsamen Chorprobe, wonach sich dann anschließend immer die Möglichkeit zu einem lockeren Gedanken-Austausch und gemütlichen Abschluss anbietet. Musikfreunde mit Chorstimme sind herzlich zu unverbindlichen Schnupper- und Mitmach-Besuchen eingeladen.

Herbert Legge Marsberg, 21.11.2019

Neuer Konzertflügel

Neuer Konzertflügel im Bürgerhaus:

 

Besonderer Musikgenuss, Westfalenpost vom 26.03.2019


Konzertflügel fulminant „eingeweiht“, Diemelbote vom 30.03.2019


Außergewöhnliches Instrument, Sauerlandkurier vom 30.03.2019

Chor- und Orchesterkonzert in Bad Driburg

Chor- und Orchesterkonzert vom 21.10.2018 in Bad Driburg

Ein monumentales Musikereignis, Neue Westfälische vom 23.10.2018
Ein monumentales Musikereignis, Neue Westfälische vom 23.10.2018
Bei der Generalprobe
Aufführung, nach der Pause

Ein musikalischer Höhepunkt!

Mit Freude und Eifer bereitete sich seit Wochen der Kammerchor Marsberg auf seine aktive Teilnahme an einem großartigen Chorund Orchesterkonzert vor. Das musikalische Ereignis mit ausgesuchten Werken aus Klassik und Romantik, fand am Sonntag, dem 21. Oktober, 18.00 Uhr, in der Südstadtkirche „Zum verklärten Christus“, von-Galen- Str. 1, in Bad Driburg, aus Anlass des 50-jährigen Kirchweihejubiläums statt.

Freunde geistlicher Musik erwartete ein großartiges Konzert unter der musikalischen Leitung von Torsten Seidemann mit dem Bohemia Sinfonieorchester Prag, dem Projektchor der Kantorei Bad Driburg, dem Kammerchor Marsberg und mit schönen Sologesang-Stimmen.

Das Bohemia Sinfonieorchester Prag setzte sich zusammen aus Berufsmusikern mehrerer Prager Profi-Orchester, wie der Tschechischen Philharmonie und dem Opernorchester der Prager Staatsoper. Als Sopran- Solistin brillierte mit ihrer Stimme Leonore von Falkenhausen. Sie ist in Fachkreisen unter anderem bekannt als künstlerische Leiterin des internationalen Stimmenfestivals „VOICES“. Die Solistin Ascelina Klee mit ihrer warmherzigen Alt-Stimme ist gebürtige Bad Driburgerin. Sie absolvierte gegenwärtig ihr Masterstudium im Fach Gesang an der Royal Academy of Music in London. Der strahlende Tenor Rudolf Reimer studierte in den USA und an der Musikhochschule in Detmold. Und der gebürtige Münsteraner Enno Kinast beeindruckte mit seiner kräftigen Bass-Stimme. Enno Kinast absolviert zurzeit sein Masterstudium im Fach Gesang/Oper an der Musikhochschule Detmold. Der Projektchor der Kantorei Bad Driburg und der Kammerchor Marsberg wirkten in dem Konzert erneut in bewährter Weise als Chorgemeinschaft zusammen.

Mit der Ouvertüre zu „Egmont“ von Ludwig van Beethoven wird das Konzert orchestral eröffnet. Darauf folgt von Franz Schubert eine Vertonung von „Tantum ergo“ in Es, einer Verssequenz aus der Feder von Thomas von Aquin zu Fronleichnam für Solisten, Chor und Orchester. Dieses Werk komponierte Schubert in seinem letzten Lebensjahr 1828. Mit dem Marienhymnus „Ave maris stella“ in Form virtuoser Konzertarien für Sopran und Orchester wird das Konzert fortgesetzt. Felix Mendelssohn Bartholdy schuf dieses ansprechende Werk im Jahr 1828 in seinem 19. Lebensjahr. Die oratorische Kantate „Lauda Sion“ für Solisten, Chor und Orchester schließt sich an. Mendelssohn komponierte dieses Werk als liturgisches Auftragswerk; es wurde 1846 erstmalig zum 600 Jahre Jubiläum des Fronleichnamsfestes in Lüttich aufgeführt. Das Werk entstand zeitnah zu Mendelssohns Oratorium „Elias“.

Nach einer Konzertpause gelangte von Felix Mendelssohn Bartholdy die 3. Symphonie a-moll, genannt die „Schottische“, zur Aufführung. Diese Symphonie ist eine der bedeutendsten Kompositionen in der frühromantischen Orchesterliteratur. Der Komponist hinterlässt dem Hörer ein eindrucksvolles musikalisches Porträt von Schottland, zu dem er auf einer Reise nach Edinburgh 1829 die prägenden Inspirationen fand. Die Vorfreude auf die gesangliche Mitwirkung in dem großartigen Konzert stimulierte seit Wochen die Arbeit des Kammerchores Marsberg während seiner Chorproben. Mit Begeisterung bereiten sich die Sängerinnen und Sänger des Kammerchores unter der fachlichen Anleitung von Torsten Seidemann auf eine einfühlsame Interpretation und gute klangliche Wiedergabe der vorgesehenen Chorwerke vor.

Das Konzert wird getragen von der Musikgesellschaft Bad Driburg mit Unterstützung der Kirchenmusikstiftung Ziegler/Paderborn, dem Pastoralverbund Bad Driburg und weiteren Sponsoren.

Plakat Bad Driburg

Unser Programm in Lillers (Frankreich)

Unser Programm:

Kirchenkonzert am Samstag,
19.05.2018
ab 18 Uhr in Lillers

  1. Alta trinita beata
  2. Ave verum corpus von Mozart (Chor mit Klavierbegleitung)
  3. Ave Maria – Duett von Camille Saint-Saens (solistisch) Intrumentalmusik: Thomas Menger und Bernd Krzewitza (Klavier zu vier Händen)
    Nr. 4, 5 und 6 aus: 6 pièces op. 10 von C.M. v. Weber
  4. Veni Lumen (Taizé- Choral)
  5. Tollite hostias von Camille Saint-Saens
  6. Notre Pére von Duruflé
  7. Panis angelicus von Cesar Franck – Duett (solistisch) Intrumentalmusik: Thomas Menger und Bernd Krzewitza (Klavier zu vier Händen) Sonate D-Dur op. 6 von L. v. Beethoven
  8. Wohl mir, dass ich Jesum habe (Bach-Choral mit Klavierbegleitung)
  9. Wirf dein Anliegen auf den Herrn von Mendelssohn
  10. Verleih uns Frieden von Mendelssohn
    Intrumentalmusik: Thomas Menger und Bernd Krzewitza (Klavier zu vier Händen) N
    r. 2, 3 und 4 aus: Jeux d’enfants von G. Bizet
  11. Über den Wolken
  12. Möge die Straße uns zusammenführen
  13. Wir lieben sehr im Herzen (Madrigal)
  14. Der Tag, mein Gott ist nun vergangen
  15. Europahymne (Beethoven/Chor und Klavier)

Ausführende: Helga Legeler/Sopran, Ernestine Ishag/Alt, Thomas Menger und Bernd Krzewitza/Klavier/Klavierbegleitung. Lillers-Projektchor

In der Messe am Sonntag, 20.05.2018 singen unser Chor:

  1. Zwischengesang: Taize-Choral „Veni Lumen“ (lateinischer und französischer Text)
  2. Opferbereitung: „Ave verum corpus“ von Mozart
  3. Kommunion: „Duruflé „Note Pére“, „Tollite hostias“

Neujahresempfang 2018

Der Kammerchor beim Einsingen / Soundcheck


Zur Eröffnung begrüßte der  Bürgermeister Stadt Marsberg Klaus Hülsenbeck mit seiner Frau alle Teilnehmer herzlich.

Nachdem der Chor sich aufgestellt hatte, nahm Moderatorin Helga Legerle das Mikrofon und sagte unser erstes Lied an:
Daniel Friderici: „Drei schöne Dinge fein“

Danach erfolgte die offizielle Begrüßung und Rede des Bürgermeisters.

Nachdem die Marsberger Sternsinger eingetroffen sind, erklang das Lied:

Schiller / Beethoven: „Ode an die Freude“

Nach der Ansprache von Herrn Melliva gab es Getränke und belegte Brote.

Danach Auszeichnen des Bürgerpreises und Pressefoto. Der Chor sang:

„Das Trinklied“ von Guiseppi Verdi aus „La Traviata“

Vielen Dank an Kristin Sens (Sauerlandkurier) für diese Fotos.

„Das Trinklied“ von Guiseppi Verdi aus „La Traviata“